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ADAC Wikinger Rallye 2010 

ADAC Wikinger Rallye
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ADAC Schleswig Holstein e. V. Deutscher Motor Sport Bund e.V. Deutsche Rallye Meisterschaft Norddeutscher ADAC Rallye Cup Sport-Saller

Slowly Sideways

14.03.2010

Vorläufige Teilnehmerliste Slowly Sideways (Stand: 14.03.2010):

Die Slowlys starten jeweils 45 Minuten vor dem 1. Teilnehmer des DRM-Feldes!

Wartburg 311 Rallye (1964) Gr. 2 – “Akropolis 1964″
Team: Lohmann, Hans Peter / Wawrzinek, Gundula
Historie: Der Wartburg 311 wurde vom Automobilwerk Eisenach (AWE) werksseitig von 1956 bis 1966 bei vielen großen internationalen Rallyes eingesetzt, – immer dann, wenn Durchhaltevermögen und Robustheit angesagt waren. So siegten z.B. 1964 Otto/Hanf mit StartNr. 75 auf dem rauen Geläuf der „Akropolis“ in der Klasse bis 1000 ccm. Bei dieser Rallye kamen nur 19 von 96 Fahrzeugen ins Ziel.

Renault Alpine A 110 1600 SC (1973) Gr. 4 – “Rallye-WM 1973″
Team: Haase, Jörn / Lange, Björn
Historie: Bis zu 160 PS für kaum mehr als 600 kg Gewicht sorgten dafür, dass Renault mit der Plastikflunder „Alpine“ und Fahrern wie Darniche, Nicolas und Thérier seit 1971 in der Rallye-Welt aufräumten und vor allem auf Asphalt glänzten. Der Gewinn der ersten offiziellen Marken-Weltmeisterschaft 1973 war da nur eine logische Konsequenz.

Skoda 120 S Rallye (1975) Gr. 2 – “RAC 1975″
Team: Salzmann, Joachim / Dittmann, Ingo
Historie: Seit den späten 60ern beherrschten Heckschleudern aus Mladá Boleslav die Race-Tracks in Osteuropa. Besonders erfolgreich: das „giftige“ Coupé vom Typ 130 RS. John Haugland beherrschte mit ihm die 1300er Klasse und fuhr unglaubliche Ergebnisse in der Rallye-WM ein. Beim Klassensieg in der RAC 1975 hatte man schon den „neuen“ 1300er Motor, aber noch im „alten“ Viertürer 120 S.

Opel Kadett GT/E (1978) Gr. 2 – “San Remo 1979″
Team: Kuhn, Klaus / Wolf, Christian
Historie: Den Stellenwert von „Irmscher“ (Deutschland) hatte in Italien „Conrero“. Mit Werksunterstützung setzte die Tuning-Schmiede einen Kadett GT/E in der Gruppe 2-Version bei der Rallye San Remo (1978) und in der Rallye-Europameisterschaft ein: Cerrato/Guizzardi erzielten 1979 bei der Rallye 4 Regioni einen 3. Platz.

Porsche 924 GTS Turbo (1981) Gr. 4 – “Rallye-DM 1981″
Team: Löffel, Christian / Helfrich, Hans Friedrich
Historie: Unter Einsatzleitung des Tuners Konrad Schmidt und dank Sponsoring von Monnet stiegen Röhrl/Geistdörfer 1981 in die laufende Deutsche Rallyemeisterschaft ein. – Hintergrund: Der Weltmeister stand nach dem Rückzug von Mercedes aus der RallyeWM plötzlich ohne Wagen da. Der 924 GTS Rallye blieb für Porsche eine Episode. Das Original wird heute in den Katakomben des neuen Museums versteckt.

Porsche 911 SC (1982) Gr. 4 – “Monte Carlo 1982″
Team: Wolf, Rüdiger / Hasselbeck, Thorsten
Historie: Die frühen 80er: Porsche hatte den Rallyepisten den Rücken zugekehrt und so bliebt es der Tuning-Schmiede der tapferen Gebrüder Almeras überlassen, den Werksboliden von Fiat, Ford, Opel, Renault und zum Schluss sogar Audi immer wieder mal eine Nase zu drehen: z.B.: Thérier/Vial – 1. Gesamt Korsika (1980), 3. Gesamt Monte (1982)

Opel Manta 400 Gr. B – “J.O. Kristiansen/Wikinger 1984″
Team: Frauenschuh, Ralf / Schulze, Klaus-Dieter
Historie: Anfang der 80er: Opel hinkte dem technischen Fortschritt hinterher. Während die Anderen schon mit Allrad und Turboladern fuhren, konnte man mit dem Manta 400 lediglich einen verbesserten Ascona 400 anbieten. In der WM chancenlos war er im nationalen Sport dennoch sehr erfolgreich. So gewann der Manta 400 eine deutsche (1983/Erwin Weber), eine französische (1985/Guy Frequelin) und zwei britische (1984 Jimmy McRae, 1985/ Russel Brookes) Meisterschaften.

R 5 Maxi Turbo (1986) Gr. B – “Sainz/Rallye Vinho de Madeira”
Team: Langbehn, Wolfgang / Mörer, Carmen
Historie: 1985. Der „Maxi Turbo“ war die heißeste Heckschleuder der Gruppe B-Ära. Renault rühmte sich nach dem 1. Platz von Ragnotti bei der Tour de Corse: „Wir haben den schnellsten Asphalt-Glüher mit konventionellem Antrieb gebaut, den es je gab.“ Auf Schotter hatte man jedoch keine Chance gegen die Allrad-Macht von Quattro und Co. Daher stellte man sich bevorzugt auf französischem Asphalt dem Wettbewerb.

Opel Ascona B (1980) Gr. 2 – “Rallye-EM 1980″
Team: Beck, Heinz-Dieter / Klasen, Rolf
Historie: Technisch einfach und robust, aber kein Siegerwagen für die WM. Das schafften Röhrl und Opel erst mit der Weiterentwicklung, dem Ascona 400. Aber die Europameisterschaft 1979 wurde zu einer sicheren Beute für Kleint/Wanger. “Unser” Ascona ist ein B i 2000, eines der letzten Originale aus der Hainbach-Schmiede, aufgebaut für die EM 1980/81.

Porsche 953 (1984) Gr. B – “Paris-Dakar 1984″
Team: Preuss, Stephan / Dauser, Marco
Historie: Nachdem es Porsche in den 70ern nie glückte, die berühmte Safari-Rallye zu gewinnen, sollte in den 80ern zumindest der Sieg bei der prestigeträchtigen “Dakar” her. Und gleich der “Probegalopp” mit
dem Entwicklungsträger 953, einem  umgebauten 911er “4×4″, führte zum Erfolg, bevor Porsche 1986 mit 2 “Überautos” vom Typ 959 siegte. Die Slowlys-Replika fährt ohne Allrad, aber mit dem originalen, “hoch-beinigen” Dakar-Fahrwerk, das René Metge 1984 zum Sieg verhalf.

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